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Was passiert mit meiner symbolischen Kündigung?
Wie funktioniert das mit dem anonym kündigen?
Was kann ich noch tun, um mich gegen den Kammerzwang zu wehren?
Wer steckt hinter dieser Aktion?
Warum ausgerechnet Sie, wo Sie mit Ihrer jungen Firma doch sowieso nur den Minimalbeitrag bezahlen müssen?
Wie kann ich diese Aktion und ihre Initiatoren weiter unterstützen?
Was fällt Ihnen eigentlich ein, sich gegen ein etabliertes System aufzulehnen, das vielen Menschen Lohn und Brot bringt?
Was passiert mit meiner symbolischen Kündigung?
Das was Sie hier vor sich haben, ist im Prinzip eine moderne Unterschriftensammlung.Hier kann jeder (leider nur) symbolisch aus seiner Kammer austreten und damit ein Zeichen setzen. Diese Austrittserklärungen werden am Ende der Aktion gesammelt an diejenigen übergeben, die über den deutschen Kammerzwang zu entscheiden haben, also an die Fraktionen im Deutschen Bundestag, das Bundeswirtschafts- und -arbeitsministerium (BMWA) und an den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).
Wie funktioniert das mit dem anonym kündigen?
Sie können Ihre Kammermitgliedschaft kündigen, ohne dass es Besucher dieser Website sehen. Dazu klicken Sie auf der Seite, auf der Sie das Kündigungsformular finden, unten die entsprechende Schaltbox an. Dann werden Ihre Daten zwar gespeichert und auch am Ende der Aktion im Klartext mit übergeben, aber im Internet sind Sie nicht geoutet.
Was kann ich noch tun, um mich gegen den Kammerzwang zu wehren?
Sie können auf Politiker Einfluss nehmen, denn letztendlich sind sie es, die über den Kammerzwang zu entscheiden haben. Schreiben Sie einen Brief an den oder die Bundestagsabgeordnete(n) in Ihrem Wahlkreis!
Wer steckt hinter dieser Aktion?
Für die Idee zu dieser Website und auch für die Durchführung dieser Aktion sind die Gesellschafter der Werbeagentur nexst. verantwortlich, direkt Betroffene also.
Warum ausgerechnet Sie, wo Sie mit Ihrer jungen Firma doch sowieso nur den Minimalbeitrag bezahlen müssen?
Es geht hier doch nicht
nur um Geld. Es geht beispielsweise auch darum, dass die Kammern ihre Mittel
dazu einsetzen, Angebote zu schaffen, die zu den eigenen Mitgliedsunternehmen
in Konkurrenz stehen. Beispielsweise bei Schulungsangeboten sind wir davon durchaus
auch betroffen. Und nicht zuletzt geht es um prinzipielle und grundsätzliche
Fragen. Schließlich hat uns niemand gefragt, ob wir der Kammer beitreten
wollen. Wenn wir uns entscheiden dürften, wären wir sicher sogar Mitglied.
Denn grundsätzlich haben Interessenverbände ihre Berechtigung. Und
wenn sie sich dem Wettbewerb mit anderen stellen müssen, handeln sie auch
verantwortlich ihren Mitgliedern gegenüber und vor allem: Sie sind leistungsfähig
und effizient.
Wie kann ich diese Aktion und ihre Initiatoren weiter unterstützen?
Danke zunächst einmal dafür. Wir sind jedoch kein Verein, dem Sie beitreten könnten. Wir sind eine selbst vom Kammerzwang betroffene Werbeagentur und verfolgen diese Aktion aus eigenen Mitteln, auch wenn der Zeitaufwand dafür nicht gering ist und neben dem Tagesgeschäft bewältigt werden muss. Falls Sie aber Bedarf an einer kreativen, engagierten Werbeagentur haben... www.nexst.de
Was fällt Ihnen eigentlich ein, sich gegen ein etabliertes System aufzulehnen, das vielen Menschen Lohn und Brot bringt?
Genau darum geht es ja: Um ein etabliertes System, das anscheinend ausschließlich um seiner selbst Willen erhalten wird. Und vielleicht noch deswegen, weil einige gut bezahlte Kammer-Geschäftsführer das auch bleiben wollen. Die Argumente gegen den Zwang sind die besseren. Und schließlich wollen wir die Kammern ja nicht abschaffen, sondern nur dem Wettbewerb mit anderen Verbänden und Interessensgemeinschaften aussetzen.
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